05.03.2014, 22:00 Uhr

Verlängerung der S-Bahntrasse von Teltow nach Stahnsdorf
an der Finanzierung könnte sich die kommunale Ebene beteiligen

Der Bund und auch die Deutsche Bahn haben grünes Licht für die Verlängerung der S-Bahn von Teltow nach Stahnsdorf gegeben. Demgegenüber sieht das Potsdamer Infrastrukturministerium das Licht am Ende des Tunnels immer noch nicht. Wie in den vergangenen 23 Jahren blockiert das Land Brandenburg unter dem Deckmantel der Finanzierungsfrage weiterhin die notwendige Investition in die Zukunft der Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf. Dabei verschweigt die Landesregierung, dass ihr Missmanagement am BER und die daraus folgende Kostenexplosion nahezu alle Bundesmittel auffrisst, die das Land für Investitionen in die Infrastruktur erhält.

 

Daniel Mühlner, Spitzenkandidat der CDU Stahnsdorf und Direktkandidat im Landtagswahlkreises 20, erklärt dazu: „Die Verlängerung der S-Bahn von Teltow nach Stahnsdorf ist der Schlüssel für mehr Attraktivität, Lebensqualität und Wachstum in der Region. Deshalb sollte sich auch die kommunale Ebene überlegen, ob und wie sie sich an den Kosten der Verlängerung beteiligen kann. Denkbar sind z.B. die Übernahme der Kosten für die neuen Haltstellen, die Ausstattung mit Park und Ride-Plätzen und die Anbindung an den ÖPNV. Ein solches kommunales Engagement würde den Handlungsdruck auf die Landesregierung weiter erhöhen.“


Ein wichtiger Schritt ist, dass die Region TKS mit einer neuen Nutzen-Kosten-Analyse, die veralteten Daten des Ministeriums widerlegen. Wenn das wesentlicher Teil der bereits  diskutierten Machbarkeitsstudie ist, sollten die drei Orte nochmals in Vorleistung gehen. Für Mühlner ist es ausgeschlossen, dass die Region TKS durch das Versagen der Landesregierung am BER in der Entwicklung der benötigten Infrastruktur ausbremst wird. Ob S-Bahn-Verlängerung oder Landestraßenbau - nichts geht mehr unter der aktuellen Landesregierung.