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Volltreffer ins Wespennest!

Vorsitzender der Gemeindevertretung polemisiert gegen berechtigte Kritik der CDU

Statt endlich die geforderte Übersicht der freiwilligen Leistungen für eine sachbezogene Debatte in den Händen zu halten, sehen wir uns polemischen und persönlichen Anfeindungen ausgesetzt. Doch der Fehler liegt in der Verwaltung, die unbequeme Informationen wie zuletzt den Bericht des Streetworkers nur unter hohem Druck zugänglich machte. Die Fakten in Bezug auf die von uns geforderte Übersicht der freiwilligen Leistungen liegen auf dem Tisch:

16. Februar 2010:    CDU fordert die Übersicht in der Sitzung des Finanzausschusses

25. Februar 2010:    CDU wiederholt Forderung vom 16. Februar in der Sitzung der Gemeindevertretung, Herr Bürgermeister Albers sagt diese für die nächste Sitzung des Finanzausschusses am 9. März 2010 zu.

9. März 2010:            CDU stellt im Finanzausschuss fest, dass die zugesagte Übersicht nicht vorliegt; Herr Bürgermeister Albers sagt diese für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung am 25. März 2010 zu.

18. März 2010:         In den Unterlagen zur Sitzung der Gemeindevertretung am 25. März 2010 fehlt die vom Bürgermeister zugesagte Übersicht erneut.

Zur Ausübung des Mandats aller Gemeindevertreter wäre es doch mehr als hilfreich, wenn die erforderlichen Unterlagen rechtzeitig vor der Sitzung vorlägen. Schließlich geht es um die Finanzen der Kommune. Insofern sehen wir uns trotz Zusage bereits zum zweiten Mal enttäuscht.

19. März 2010:         CDU erklärt gegenüber der Presse, um jede Information aus dem Amt kämpfen zu müssen und kritisiert die Informationspolitik des Bürgermeisters.

Daniel Mühlner, Pressesprecher der CDU Stahnsdorf: „Wenn die Übersicht so einfach zu erstellen wäre, wie das Herr Mälzer meint, dann frage ich mich, weshalb der Bürgermeister mehr als 1 Monat dafür benötigt. Ich würde mich freuen, wenn die Übersicht nunmehr kurzfristig vorgelegt würde, und wir dann endlich in die Sachdiskussion einstiegen."

Auch in der Diskussion um die Fremdvergabe des CLAB-Betriebes steht ein Bericht der Verwaltung seit mehr als 2 Monaten aus:

19. Januar 2010      Die Verwaltung wird beauftragt zur nächsten Sitzung des FWV am 16. Februar 2010 eine Vergleichsrechnung Betrieb durch JuS versus Betrieb durch die Gemeinde vorzulegen.

Seit dem wird der TOP des FWV nicht vorbereitet, sondern von Sitzung zu Sitzung geschoben. Pikant dabei ist, dass sich der Vertrag mit Ablauf 30. Juni 2010 automatisch verlängert, sollte die Gemeinde nicht fristgerecht kündigen. Ein langwieriges Verfahren schafft da Fakten - auch für den Gemeindehaushalt.

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Peter Weiß

Peter Weiß,
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